Prof. Dr. Volker Römermann, CSP ist heute auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Mittelstand e.V. (BM) gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge des früheren Präsidenten Hermann Karl Sturm an, der im Dezember letzten Jahres verstorben ist.

A new German problem? Eine Erwiderung von unserem Senator und Staatssekretär sowie Botschafter a.D. Jürgen Chrobog auf eine angebliche Verschlechterung des bilateralen Verhältnisses zwischen USA und Deutschland.

Die Verbände der Wir Eigentümerunternehmer-Gruppe beteiligten sich am bayernweiten Aktionstag „Lasst.uns.öffnen!“ und „Gemeinsam Zukunft“. Verschiedene Selbständigen-Initiativen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam für sichere Öffnungen zu kämpfen. Der Unmut in der Bevölkerung wächst. Mittlerweile gibt es mehrere Initiativen, die sich – abseits von Coronaleugnern, Verschwörungstheoretikern oder Rechtsextremen – gegen die aktuellen Maßnahmen und den anhaltenden Lockdown […]

„Was ist denn in Deutschland los? Wieso kriegt Ihr das Impfen nicht hin?“ fragen sich derzeit viele Amerikaner. Im letzten Jahr wurde unser Land in den USA noch als Vorbild im Umgang mit Corona gefeiert und Angela Merkel war in den Augen der Demokraten und der linksliberalen Medien die verehrungswürdige Gegenspielerin von Donald Trump. Diese […]

Dr. Ingo Friedrich, Präsidiumsmitglied der Verbandsgruppe Wir Eigentümerunternehmer und Vorstandsmitglied a.D. der CSU, hat sich in einem offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder gewandt und eine Corona-Öffnungsstrategie für Klein- und Mittelbetriebe gefordert. Dr. Friedrich ist ebenfalls Vizepräsident des Europäischen Parlaments a.D.

Hier geben wir Ihnen den offenen Brief an Ministerpräsident Söder wieder:

Öffnungsstrategie für Klein- und Mittelunternehmen (KMU)

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

wir alle wissen, wie ungemein schwer die Abwägung zwischen den schlimmen Auswirkungen des Lockdowns und den tödlichen Wirkungen der neuen Virusmutanten fällt. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass Sie kein Datum für eine sinnvolle Beendigung der Einschränkungen geben können und wollen.

In unserem wirtschaftlichen Umfeld wird nun eine neue, wie wir meinen überzeugende Idee diskutiert: Statt eines Kalenderdatums sollte das regionale Infektionsgeschehen als Kriterium für Öffnungsregelungen in den einzelnen Regionen ins Auge gefasst werden. So könnten z.B. ab einer bestimmten Inzidenzzahl und analogen Kriterien Geschäfte unter den bekannten strengen Hygieneregeln und unter Nutzung aller Impf- und Testmöglichkeiten öffnen dürfen. Das wäre das berühmte Licht am Ende des Tunnels.

Dabei ist ein Erfolg dieser Strategie allerdings von der Einhaltung zweier Bedingungen abhängig: Die Käufer müssten zum Beweis ihres regionalen Wohnsitzes bei jedem Einkauf den Personalausweis vorlegen und die regionalen Behörden (in der Regel das Landratsamt) müssten bei eventuellem erneuten Überschreiten der Grenzwerte kurzfristig wieder einschränkende Maßnahmen verhängen können.

Das hat zwar den Nachteil, dass keine langfristige Planungssicherheit gewährleistet werden kann, hat aber andererseits den unschätzbaren Vorteil, dass die Menschen, insbesondere die KMU, unmittelbar nachvollziehen können, warum welche Vorschriften gelten. Indirekt würden dadurch auch die persönliche Verantwortung und Selbstdisziplin gestärkt, weil jeder die Folgen seines Handelns konkret im eigenen Umfeld spüren würde.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, wir wären sehr dankbar, wenn unsere Überlegungen Eingang in Ihre strategischen Beschlüsse finden würden.

Dr. Ingo Friedrich

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Zusammen mit der KfW-Mittelstandsbank und anderen Mittelstandsverbänden befragen wir auch in diesem Jahr wieder unsere Mitglieder zur aktuellen Finanzierungssituation, ihren Finanzierungsgewohnheiten und in 2021 auch zu den Investitionen und der aktuellen Investitionspolitik im eigenen Betrieb. Bereits seit 2001 wird diese gemeinsame Untersuchung durchgeführt. Die Umfrage ermittelt, was bei diesen Themen in der betrieblichen Praxis gut läuft und wo es hakt.
Ziel der gemeinsamen Untersuchung ist es, durch aktuelle Fakten und Einschätzungen bei den Themen Bankbeziehung, Kreditbedingungen und  Finanzierungsgewohnheiten zu einer sachlichen Diskussion beizutragen und der Politik Handlungsbedarf und -empfehlungen aufzuzeigen. Ein Schwerpunkt in den Fragen liegt natürlich auf den Folgen der Corona-Krise für die Finanzierungssituation in den Betrieben.

Vor Beginn der Corona-Krise waren die meisten Mittelständler im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrer Finanzierungssituation und den Bankbeziehungen. Die Befragung 2021 wird zeigen, wie stark sich dieser Befund geändert hat. Der Fragebogen kann unter info@bm-mittelstand.com angefordert werden.

Das Jahr 2020 ist für uns auf sehr schmerzhafte Weise zu Ende gegangen! In großer Betroffenheit und tiefer Trauer geben wir bekannt, dass Herr Hermann Sturm, langjähriger Präsident des  Bundesverbandes Deutscher Mittelstandes e.V. – Wir Eigentümerunternehmer sowie Stiftungsrat der Stiftung Wir Eigentümerunternehmer, kurz vor dem Jahresende, in der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember 2020 verstorben ist.

Dipl.-Ing. Hermann Karl Sturm
(14.07.1944 bis 29.12.2020)

 

 

Das Jahr 2020 war geprägt durch den Virus COVID-19, an dem viele Menschen erkrankten. Aber lange Zeit schien diese Bedrohung weit weg und die immer neuen Statistiken zu den Infizierten, den Erkrankten und den Verstorbenen erschienen als bloße Zahlen, die mit uns zum Glück nichts zu tun haben. Doch änderte sich dies zu Ende November, als diese heimtückische Krankheit auch Herrn Sturm ergriff. Sein Zustand verschlechterte sich zusehends, sodass eine Aufnahme ins Klinikum Großhadern in München nötig war. Trotz bester medizinischer Betreuung und Bemühung schlugen die Therapien nicht an und kurz vor Mitternacht am 29. Dezember musste Hermann Sturm, der sein ganzes Leben ein unbeugsamer und teils auch ungestümer Kämpfer war, diesen Kampf verloren geben.

Sein Tod hat alle, die ihn kannten, zuvorderst seine Familie und Freunde, und auch seine vielen Weggefährten während seines langen und erfolgreichen beruflichen Lebens, mit Bestürzung und tiefer Trauer erfüllt – und dass er nicht mehr da ist, ist schwer sich vorzustellen. Und wir alle verneigen uns in Anerkennung und Dankbarkeit vor ihm und seinem Lebenswerk.

Hermann Karl Sturm wurde am 14.07.1944 in Neckarrems/Baden-Württemberg geboren, wo er auch aufwuchs. Nach Schulzeit und Abitur absolvierte er ein Studium der Elektrotechnik, das er mit dem Grad Diplom-Ingenieur abschloss. Dass sein langes Berufsleben so vielfältig und engagiert werden und ihn an so viele Orte führen würde, konnte er zu diesem Zeitpunkt sicher nicht ahnen. Aber gleich seine erste berufliche Station zog ihn weit weg von der Heimat, er arbeitete als Elektroingenieur auf einer Zeche im Ruhrgebiet in Herne. Bald jedoch übersiedelte er nach München, wo er die Tätigkeit als Beratender Ingenieur aufnahm, für den Bereich Projektentwicklung und Planung von Immobilien und Gebäudetechnik, ein Feld, dem er bis zu seinem Lebensende treu blieb und auf dem er im Laufe der Jahrzehnte viele Immobilienprojekte in ganz Deutschland verwirklichen konnte, von Ein- und Mehrfamilienhäusern, größeren Wohngebäuden bis hin zu Hotels und Gewerbeparks.

Neben diesem „Brot- und Butter-Geschäft“ fand er eine große Leidenschaft und Berufung darin, sich für den Stand der Freiberufler und selbständigen Ingenieure und auch der mittelständischen Unternehmen einzusetzen – und dies sowohl deutschlandweit als auch international. Seine großartige Fähigkeit auf Menschen zuzugehen und Verbindungen zu knüpfen, kam dieser Berufung sehr entgegen. Berufliche und private Netzwerke aufzubauen, sowohl in das berufliche Umfeld als auch in die Bundes- und Landespolitik hinein, gelang ihm mit großer Freude und Sicherheit. Er hat auch hier unglaublich viel bewegt, in teils schier unerschöpflicher Energie – sein Name „Sturm“ erschien oft zu Recht als Omen: er gründete mit Partnern und Weggefährten 1969 den Zentralverband Deutscher Ingenieure, später die Union Beratender Ingenieure. Weitere Zusammenschlüsse von Architekten, Bauingenieuren und Sachverständigen folgten. Jahrzehntelang, teils bis vor kurzem, war er Präsident und Vorsitzender mehrerer dieser Verbände. Die Aus- und Weiterbildung der Experten im Baubereich empfand er als wichtige Aufgabe, die er nach Kräften förderte, unter anderem als Mitgründer der Tegernseer Baufach- und Immobiliensachverständigentage.

Später war er Initiator oder maßgeblicher Förderer von Mittelstandsvereinigungen wie der Union Mittelständischer Unternehmen, dem Bundesverband Deutscher Mittelstand oder des Europäischen Wirtschaftsforums in der Verbandsgruppe Wir Eigentümerunternehmer, mit insgesamt ca. 60.000 vertretenen deutschen mittelständischen Unternehmen, sowie der Stiftung Wir Eigentümer­unternehmer. 1994 rief er den Deutschen Elite-Mittelstandspreis ins Leben, einer der ältesten und renommiertesten Preise des Mittelstandes an die deutsche Politik, der 2020 zum 27. Mal vergeben wurde. Zu den Preisträgern gehören u.a. Gerhard Schröder, Friedrich Merz, Christine Scheel, Edmund Stoiber, Kerstin Andreae, Olaf Scholz, Christian Freiherr von Stetten, Stephan Weil, uvm.

Hermann Sturm war begeisterter Europäer und engagierte sich leidenschaftlich auf internationalem Parkett. Vor allem für die Interessen der Mittelständler und Freiberufler bei der Europäischen Union – zum Beispiel beim European Council of Civil Engineers (Brüssel/London), der Europäischen Mittelstandsunion (Brüssel), der Europäischen Union Mittelständischer Unternehmen und der European Small Business Alliance (Brüssel).

Nichtzuletzt bereitete es ihm große Freude und war ihm Verpflichtung, sich auch für karitative, soziale und gesellschaftliche Zwecke einzusetzen. Er half bei der Renovierung der Via Dolorosa in Jerusalem, reiste ins Hochland nach Peru, um zu helfen weit abgelegenen Dörfern eine Stromversorgung zur Verfügung zu stellen und das Leben der Menschen zu erleichtern, er gründete Hilfswerke für in Not geratene Freiberufler und er war Mitgründer eines Studentenwohnheims in München, dem Heinz-Naumann-Haus, zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen akademischen Nachwuchses. Fast 20 Jahre war er zudem Ehrenamtlicher Richter am Finanzgericht München.

Hermann Sturm hat ein großes Lebenswerk vollbracht und viele Menschen berührt. Er hat sich viele Verdienste um den Mittelstand und die Freien Berufe erworben und es war stets eine große Bereicherung, mit ihm, der so humorvoll, so zugewandt und so kreativ und inspirierend sein konnte, zu tun zu haben!

Wir verneigen uns in tiefer Dankbarkeit vor seinem Andenken!!

Stiftungsrat und Präsidien der Stiftung und der Verbände der
Verbandsgruppe WIR EIGENTÜMERUNTERNEHMER.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen ist eine Trauerfeier momentan nur im engsten Familienkreis durchführbar. Sobald es möglich ist, vielleicht an seinem Geburtstag am 14. Juli, soll eine Gedenkfeier nachgeholt werden. Für weitere Informationen oder Anmeldung hierzu und auch wenn Sie den Angehörigen Ihr Mitgefühl ausdrücken möchten, nützen Sie bitte folgende Adressen:
sekretariat@hermann-sturm.de
Büro Sturm, Edelsbergstr. 8 (IV. OG), 80686 München.

Aktuelle Studie zur Corporate Governance bei familiengeführten Weltmarktführern:

 

Unter „guter Unternehmensführung“ bzw. „Corporate Governance“ werden alle Maßnahmen und der rechtliche und faktische Ordnungsrahmen bezeichnet, die eingeführt werden, um ein Unternehmen „gut“ zu leiten und effektiv zu überwachen. Weiterlesen

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet wird mit dem Deutschen Elite-Mittelstandspreis 2020 der Wir Eigentümerunternehmer-Verbandsgruppe und der Stiftung Wir Eigentümerunternehmer ausgezeichnet.

Erst die gute Nachricht: Der Wahlsieg von Biden wird für die internationale Politik und Wirtschaft zu einer gewissen Beruhigung führen – außer Trump läuft Amok und geht, unterstützt durch seinen Anwalt Rudi Giuliani, durch alle Instanzen. Weiterlesen